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Kommt und seht!

Nach zwei Jahren Pause war es endlich wieder so weit, vom 11. bis 17. April 2022 ging es für rund 190 Jugendliche des Regnum Christi aus Deutschland und Österreich nach Rom.

 

Rom, die ewige Stadt, das Zentrum der Katholischen Kirche. Drei Pilgergruppen des Regnum Christi machten sich am 11. April auf den Weg: 35 Mädchen aus Deutschland und Österreich unter der Leitung von Bernadette Ballestrem, rund 75 Jungen aus Deutschland unter der Leitung von P. Raphael Ballestrem LC und etwa 80 Jungen aus Österreich unter der Leitung von P. Leonhard Maier LC. Untergebracht waren die jungen Pilger im Internationalen Studienkolleg der Legionäre Christi in Rom.

Du bist Petrus!

Gleich am ersten Tag richteten die Jugendlichen den Blick auf die Anfänge der Kirche. Die gemeinsame hl. Messe im Petersdom, der Besuch des Petrusgrabes und die Besteigung der Kuppel des Doms mit der prachtvollen Aussicht über Rom beeindruckte. „Vielleicht fragt ihr euch, ob das Christentum überhaupt eine Zukunft hat. Das Petrusgrab erinnert uns: Die Kirche begann mit ein paar Fischern. Es ist kein Problem, wenn wir wenige sind. Es kommt mehr darauf an, dass wir authentisch sind!“, bestärkte P. Martin Baranowski LC die Teilnehmer in seiner Predigt. „Sehr beeindruckend zu wissen, dass hier Petrus begraben ist. Er war ein einfacher Fischer und hatte keine besondere Bildung. Aber er hatte ein brennendes Herz. Deswegen hat er vielen Menschen den Glauben gebracht“, zeigte sich eine Teilnehmerin begeistert.

Begegnung mit dem Papst

Zur Romreise eines Katholiken gehört der Besuch der Generalaudienz am Mittwoch. Auch die Pilgergruppe des Regnum Christi nahm daran teil. In seiner Ansprache wies der Papst auf die Dringlichkeit des Friedens hin: „Der Friede des Herrn kommt auf dem Weg der Sanftmut, auf dem Weg des Kreuzes. Christus nimmt alles Schlechte, unsere Sünde und unseren Tod auf sich. Sein Friede ist nicht Ergebnis von Kompromissen, sondern Frucht der liebenden Hingabe seiner selbst. Mit dieser Art von Frieden haben wir Menschen unsere Schwierigkeiten. Die Menge, die Jesus erst zujubelt, ist dieselbe, die später schreit: Kreuzige ihn!“ Die Waffen des Evangeliums seien das Gebet, die Zärtlichkeit, die Vergebung und die Nächstenliebe, die keinen Lohn erwartet. So käme Gottes Frieden in die Welt. „Jeder Krieg ist deshalb unvereinbar mit dem Weg, den der Herr uns vorausgegangen ist und dem zu folgen er uns einlädt, wenn er am Ostermorgen den Seinen gleich zweimal zuruft: Friede sei mit euch!“

Die Generalaudienz wird bei einigen Teilnehmern länger in Erinnerung bleiben, denn „ein paar Jungs konnten den Papst persönlich grüßen. Dabei haben sie auch ein Plakat mit folgendem Text übergeben: ‚Heiliger Vater, wir beten für Sie‘. Der Papst hat es aufmerksam angeschaut und entgegengenommen“, freute sich P. Raphael. Ein Junge erzählte später: „Heute ist für mich ein großer Wunsch erfüllt worden: Ich konnte dem Papst die Hand geben. Er ist ja der Stellvertreter Christi auf Erden!“

Bleibet hier und wachet mit mir!

Die jungen Pilger erlebten das Ostertriduum im Internationalen Studienkolleg der Legionäre Christi in Rom. Nach der Gründonnerstagsliturgie zogen sie mit Liedern und Gebeten und Jesus in der Eucharistie vor die Kirche zum Aufbahrungsort. Die Jugendlichen hatten die ganze Nacht die Möglichkeit zu beten und Jesus in Getsemani zu begleiten. Der Karfreitag beeindruckte die Jugendlichen aufs Neue. Beim Besuch von Santa Croce in Gerusalemme besichtigten sie besondere Reliquien: Teile des Kreuzes Christi, Dornen seiner Krone, einen Nagel und das Schild, das Pilatus anfertigen ließ. „Die Ereignisse des Karfreitags und die Passionsgeschichte wurden für die Teilnehmer so richtig greifbar“, erzählte P. Raphael.

Nach dem Kreuzweg mit dem Papst im Kolosseum ging es zurück ins Studienkolleg, wo sie die Karfreitagspassion und Osternacht feierten. „So eindrücklich habe ich die Kartage noch nie erlebt. Wir konnten ganz nah bei Jesus sein. Irgendwie waren wir dabei!“, freute sich Josef (13).

Erleben einer großen Gemeinschaft

Nicht nur während der Generalaudienz, auch bei der Ostermesse auf dem Petersplatz erfuhren die Teilnehmer, dass es viele junge Leute gibt, die die Freundschaft mit Jesus im Herzen tragen. Die Pilgergruppe war von lebhaften Jugendlichen aus vielen Ländern umgeben. „Es war so ermutigend für mich, viele junge Menschen zu treffen, die auch glauben!“, berichtete Cosima (16) am Ende der Romfahrt.

Ein weiteres Highlight war das Treffen mit P. John Connor LC, dem Generaldirektor der Legionäre Christi. Er nahm sich extra Zeit für die Gruppe aus Deutschland, die er sogar auf Deutsch ansprach. P. John hatte sein Noviziat von 1991 bis 1993 in Deutschland (damals in Roetgen, Eifel) absolviert und im Aachener Dom seine erste Profess abgelegt.

Auch Sightseeing muss sein

Neben dem Besuch der Feierlichkeiten zum Triduum Paschale gab es so einiges zu sehen. In den Domitilla-Katakomben erfuhren die jungen Pilger, dass an den Gräbern keine Namenschilder angebracht waren: „Wisst ihr warum?“, fragte P. Raphael, „weil die Menschen eine sehr große Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben hatten! Diese Hoffnung ist inspirierend.“

Während einer „Stadtralley“ lernten die Teilnehmer andere wichtige Orte in Rom kennen: das Kolosseum, den Circus Maximus, den Trevibrunnen, die Spanische Treppe, die Piazza Navona, das Pantheon und etliches mehr.

In der Basilika Sankt Paul vor den Mauern bewunderten die Jugendlichen die Bilderreihe sämtlicher Päpste. „Sie haben zusammen mit vielen anderen Menschen den Glauben durch die Jahrhunderte hindurch weitergegeben. Wir kennen Jesus heute deshalb, weil auch uns jemand von ihm erzählt hat: unsere Eltern, ein Priester oder Freunde“, erklärte P. Martin Baranowski LC. „Jetzt sind wir an der Reihe, Zeugen zu sein. Ladet andere ein, Freunde von Jesus zu sein. Lasst uns zusammen eine bessere Welt aufbauen!“, ermutigte er die Jugendlichen. „Ich habe erfahren, dass Jesus lebt. Davon werde ich lange zehren”, fasst Anna (15) die Tage in Rom zusammen.

 

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„Weil es hier nicht nur um Halligalli geht!“

Tagsüber die Skipisten hinunterwedeln, abends sich von Gott berühren lassen – bei Söhnen und deren Vätern hat das ECYD-Skicamp im Pongau viele Spuren hinterlassen

 

Es war einmal ein kleiner Junge namens David in Riegelsberg nahe Saarbrücken. Eines Nachts erschien Jesus dem Vierjährigen im Traum und sagte ihm, dass er bald sterben werde. Er brauche aber keine Angst zu haben, weil er bei ihm sein werde. David behielt seine Fröhlichkeit, selbst als er schwer erkrankte. Am 21. Oktober 2019 starb er als Sechsjähriger. Kürzlich schrieben seine Eltern: „Vor zwei Jahren hat Gott dich in den Himmel gerufen. Im Vertrauen auf Jesus, der dir vieles vorausgesagt hat, bist du ohne Angst nach Hause gegangen. Davids Botschaft: Ihr müsst an Jesus glauben, Gott ist das Wichtigste!“

 

Pater Leonhard Maier LC zeichnete diese rührende Geschichte beim Skicamp für Väter und Söhne im Pongau nach. Als Christen dürfen wir die trostreiche Erfahrung machen, keine Angst vor dem Tod haben zu müssen.“ Wie es in der Offenbarung des Johannes heißt: „Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.“

 

Skifahren und Glaubensvertiefung

Tagsüber Spaß beim Skifahren – und abends eine solche Geschichte, geht denn das zusammen? „Solche Camps sind einfach anders, weil es nicht nur um Halligalli, sondern auch um die Vertiefung des Glaubens geht, um das, was im Leben wirklich wichtig ist“, findet Vater Martin aus der Steiermark, der mit seinen beiden Söhnen Alexander und Paul dabei war. Ihn hätte Davids Geschichte sehr berührt, wie überhaupt ihn diese Tage sehr bereichert hätten: „Durch tolle Impulse, durch das Zusammensein in einer Gruppe in Zeiten wie diesen, durch Begegnungen mit lauter tollen und vernünftigen Burschen und jungen Männern von 11 bis 25.“ ECYD sei eine wertvolle Jugendorganisation, an der auch Eltern wie er partizipieren könnten.

Vater Anton aus Bayern, der seinen Sohn zum ersten Mal bei einem ECYD-Camp begleitete, fasst seine Eindrücke so zusammen: „Ich habe das super gefunden: Am Tag die Gaudi auf der Piste und am Abend etwas Geistliches. Ich bin beeindruckt von den Gesprächen, von der lockeren und geistvollen Atmosphäre – und wie respektvoll man miteinander umgegangen ist. Diese Tage haben auch mir sehr gutgetan. Miteinander mit dem Herrgott zu gehen, ist eine Stärkung für einen jeden einzelnen.“ Es zahle sich jedenfalls aus, auch mal eine weitere Anfahrt auf sich zu nehmen. „Wenn man die jungen Menschen so sieht, umso mehr.“ Ihn hätte auch das Betreuerteam beeindruckt: „Wie Pater Leonhard Jugendliche bei den Messen miteinbezieht, wenn er ihnen beispielsweise die Lieder über WhatsApp aufs Handy schickt, wie er predigt und auch über schwierige Themen spricht: Er versteht die jungen Menschen, hat eine offene Art. Es war an allen Tagen überhaupt kein Druck da, alles verlief sehr frei!“

 

Fürchtet Euch nicht!

Im Mittelpunkt der Impulse stand der heilige Papst Johannes Paul II., das Motto lautete „Fürchtet euch nicht“. Letzteres war bereits bei der abenteuerlichen Vorbereitung aufgrund der Corona-Einschränkungen gefragt. „Wir hatten schließlich die Freude, drei wunderbare Skitage und zum Abschluss auch noch einen Einkehrtag zu erleben“, schildert Pater Leonhard, der sich besonders über das Dabeisein seiner Mitbrüder Mario Ciastron LC und Mieszko Konarski LC, die gerade in Rom auf der Hochschule der Legionäre Christi studieren, freute. „Beide können sehr gut Skifahren und waren ebenso wie die fünf Väter eine große Bereicherung für die Gruppe.“ Jeden Abend habe man die heilige Messe gefeiert: „Ich vergleiche die Teilnahme an der Messe mit der Gemeinschaft, die zwischen Braut und Bräutigam notwendig ist. Da wäre es doch seltsam, wenn man nicht gerne Gemeinschaft mit dem Geliebten sucht.“ Besonders gefreut habe ihn beim Einkehrvormittag der große Zulauf zum Sakrament der Versöhnung.

 

Begegnung mit Gott

Das geistliche Programm hat auch den 16-jährigen Elias aus Niederösterreich angesprochen. „Dabei wird die Freundschaft mit Jesus Christus gestärkt. Beim Einkehrtag hatte ich wirklich Zeit fürs Gebet. Mir hilft das Gebet und ich habe mir dort vorgenommen, jetzt mithilfe der ECYD Gebetbuch-App jeden Morgen und jeden Abend zu beten. Ohne diesen Impuls beim Camp hätte ich das nicht gemacht.“ Was das ECYD für ihn sei? „Es ist einfach Begegnung mit Gott, eine wirklich christliche Gemeinschaft, wo man sich bewusst für Gott entscheidet – und man auch coole Aktivitäten erlebt!“

 

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Gottes Schöpfung genießen

Jugendliche verbanden beim Skicamp in Zell am Ziller (Ö) Abenteuer und Glaube

 

„Vier Tage Skifahren, abends Messen und Vorträge und Impulse, Kaminfeuer und Spiele, das hat den Jungs sehr gefallen!“, erzählt P. Raphael Ballestrem LC, der gemeinsam mit Damian Gatzweiler und Gilles Clermont das Camp für die Jungs organisiert hat. Da in Österreich in den Skigebieten die 2G Regel herrscht, konnten nur wenige Teilnehmer mit. „Die konkreten Themen, auf die wir während des Camps eingegangen sind, haben sich die Jungs gewünscht“, führt er fort.

 

Die Bibel und ihr Zugang

Die Bibel besteht aus verschiedenen Büchern, die in verschiedenen Epochen und Umständen verfasst worden sind. Gott inspirierte den Menschen beim Verfassen der Schriften. „Wir haben die verschiedenen Gruppen von Büchern im Alten und Neuen Testament kurz erläutert, um einen guten Überblick zu bekommen“, erklärt P. Raphael. „Als Beispiel nahm ich das Buch der Richter her. Die wilden Geschichten, die dort aufgeschrieben sind, möchten uns näherbringen, wie treu Gott ist, der immer wieder Hilfe schickt, während wir Menschen vielfach Gott nur suchen, wenn es uns schlecht geht.

 

Evolutionstheorie und Glaube

Die Evolutionstheorie beinhaltet eine Reihe von Aussagen, in deren Zentrum die Behauptung Charles Darwins steht, dass sich alles Leben auf der Erde aus verschiedenen Urformen entwickelt hat. Dazu kommen Thesen wie die Abstammung aller Lebewesen von einem gemeinsamen Vorfahren, die Entstehung des Lebens selbst, der Mechanismus der Evolution und weitere Details. „Unabhängig davon, wie sich die Geschöpfe entwickelt haben, ist Gott unser Schöpfer. Die menschliche Seele ist direkt von Gott geschaffen, erzählte P. Klaus Einsle LC den Jungs.

 

Was können wir für unsere Verstorbenen tun?

Die Sünde zieht in unserem Leben eine doppelte Folge nach sich: bei einer Todsünde die „ewige Sündenstrafe“, die uns zum ewigen Leben unfähig macht und der Gemeinschaft mit Gott beraubt. Und die Bindung an die Geschöpfe, die eine Läuterung brauchen, welche „zeitliche Sündenstrafe“ genannt wird. Diese Läuterung kann hier auf Erden stattfinden oder nach dem Tod im „Purgatorium“, dem Ort der Läuterung. Diese Strafe wird direkt durch die Sünde bewirkt“, klärte P. Raphael die Teilnehmer auf. „Durch einen Ablass werden wir oder die Verstorbenen von der „zeitliche Sündenstrafe“ befreit“. Der Ablass sei aber kein Wundermittel, bei dem wir durch die Erfüllung von ein paar Formalitäten Verstorbene in den Himmel katapultieren. „Der Erlass der Sündenstrafen ist ein Geschenk Gottes. Dafür ist es wesentlich, dass wir die richtige Herzenshaltung und den aufrichtigen Wunsch haben, nicht mehr zu sündigen.

 

Gemeinschaftserfahrung

Als Betreuer konnte ich aus den Impulsen einiges mitnehmen. Zu sehen, wie die Jungs auf dem Skicamp Freude hatten, war super. Sie beim Skifahren zu begleiten und zu trainieren war für mich eine großartige Aufgabe. Es lohnt sich, Angebote wie das Skicamp zu unterstützen. Die Jungs wachsen in diesem Tagen im Selbstvertrauen, wenn sie auf der Piste sind. Und die Gemeinschaftserfahrung ist für sie so stärkend! freut sich Damian.

Gabriel (18) startet motiviert ins neue Jahr: „Die Diskussionen am Kaminfeuer und die Katechesen, sowie der Einkehrtag waren richtig gut. Das Thema Evolution war sehr spannend. Ich habe jetzt besser verstanden, was diese Theorie besagt, was ihre Stärken und Schwächen sind. Ich bin motiviert, zuhause regelmäßig die Bibel zu lesen. Auch die Tipps für das Gebet werden für meinen Alltag sehr hilfreich sein.

Das Skifahren hat sehr viel Spaß gemacht, weil das Skigebiet gut ist und wir viel an der frischen Luft waren. Und das Camp war noch besser, weil wir jeden Tag Zeit für Gebet und Messe hatten. Da konnte ich Gott nahe sein. Die Vorträge fand ich hilfreich. Das Thema „Ablässe“ hat mich interessiert und ich habe jetzt besser verstanden, dass wir damit Gnaden für andere Menschen gewinnen können“, ist Cornelius, 13 Jahre, beeindruckt.

Dieses Camp hat einmal mehr gezeigt, dass Abenteuer und Glaube gut zusammenpassen. Für die Teilnehmer war es genial, beim Skifahren Gottes Schöpfung zu genießen und dem Schöpfer tagtäglich persönlich im Gebet und in der Messe zu begegnen“, freut sich P. Raphael. „Die Gemeinschaft, die gemütlichen Abende und Spielerunden waren genial!“

 

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Abenteuer Leben

14 Jungs stellten sich beim Survivalcamp des ECYD den Herausforderungen des Lebens

 

Wir leben in einer Zeit, in der (fast) alles möglich ist: ‚Heute bestellt, morgen schon da‘, ich kann sehen, wie gerade das Wetter in New York ist. Wenn ich heute nach Rom reisen will, schaffe ich es noch, am Abend schon da zu sein. Das ist genial!“, begann P. Raphael Ballestrem LC den ersten Vortrag des Camps zum Thema ‚Schwierigkeiten meistern‘. 14 Jungs im Alter zwischen 12 und 15 Jahren hatten sich angemeldet. „Aber“, führte er weiter aus, „wir verlernen Schwierigkeiten zu meistern und uns für etwas anzustrengen. Genau das brauchen wir aber, wenn wir anderen Menschen helfen wollen, wenn wir etwas für die Gesellschaft tun wollen, wenn wir auch bei Schicksalsschlägen nicht den Mut verlieren wollen. Schwierigkeiten meistern muss man üben. Du kannst das bewusst in Deinen Alltag einbauen, wenn du zum Beispiel einen Aufsatz für die Schule schreiben musst und keine Lust hast. Im Survivalcamp wollen wir das ebenfalls üben.“

Positiv Einfluss nehmen

Jeder von uns übt Einfluss auf andere aus. Ob er will oder nicht“, begann P. Raphael seinen zweiten Vortrag. „Jesus ruft uns auf, Licht in dieser Welt zu sein. Was kannst du tun, um positiv Einfluss auf andere zu nehmen? Erstens: Lerne! Sei neugierig. Probiere neue Dinge aus. Du hast Talente, entfalte diese. Zweitens: Hilf! Nimm den anderen wichtiger als dich selbst. Schau auf die Nöte der anderen. Versuche umzudenken und streiche den Satz ‚Ich habe keinen Bock!‘ aus deinem Vokabular. Drittens: Halte an deinen Überzeugungen fest. Wenn ein Mitschüler in der Schule gemobbt wird, hast du vielleicht zunächst Angst, ähnliches Schicksal zu erleiden, wenn du nicht mitmachst. Wahrscheinlich wirst du aber im Nachhinein dafür bewundert, wenn du an deiner Überzeugung festgehalten hast, dass alle respektvoll behandelt werden sollen.“

„Survival“ im geistlichen Leben

Raphael und Br. Jonathan Fuhr gaben den Teilnehmern auch Survivaltipps für die Seele:Bei Survivaltrips kommt es darauf an, dass unser Körper ‚überlebt‘. Aber wie steht es eigentlich um deine Seele? Survivaltipps für deine Seele: Erstens: Wir brauchen Nahrung. Das ist die Eucharistie. ‚Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise‘ (Joh 6,55). Zweitens: Wir brauchen Erholung. Das ist das Gebet. ‚Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken.‘ (Mt 11,28). Drittens: Wir brauchen manchmal Pflaster und Heilung. Die Sünde verwundet uns. Die Beichte befreit uns von der Sünde.“

Feuer und Orientierung

Damit sich die Jungen auch beim Survialtrip über drei Tage zurechtfanden, lernten sie Grundlagen der Orientierung: „Wir haben den Jungs Karten lesen beigebracht und wie sie die Himmelsrichtung ohne Kompass herausfinden, nämlich durch Sonnenstand, mit Armbanduhr oder durch Beobachtung der Bäume“,erzählte P. Raphael weiter. „Aber auch wie sie Feuer machen und woran sie denken müssen, wenn sie länger als einen Tag im Freien unterwegs sind.“

Unter Sternen

In den drei Tagen des Survivaltrips legten die Teilnehmer etwa 30 Kilometer zurück, schliefen im Freien, bewunderten die Sterne und machten Feuer fürs Essen. Das Wetter meinte es gut, denn es war weitgehend trocken und nicht zu kalt.

Im Anschluss an den Trip besuchten die Jungen noch den Hindernispacour Arboretum in Nettersheim. „In Nettersheim befinden sich etwa 25 Hindernisse auf einer Strecke von 900 Metern“, schilderte P. Raphael.Die Jungs wurden hier sehr gefordert und gingen an ihre Grenzen. Sie haben den Pacour ganz großartig gemeistert.

Am letzten Abend trafen sich die Teilnehmer noch einmal zu einem Anbetungsabend, bei dem es auch die Möglichkeit gab, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.

Und was sagen die Jungs?

Dieses Camp war super! Ein Höhepunkt war für mich der Anbetungsabend. Da hatte ich einfach in Ruhe Zeit mit Jesus. Ich habe das genossen. Der Impuls über unseren Einfluss auf andere hat mich inspiriert. Ich verstehe jetzt besser, wie ich positiv auf andere Einfluss nehmen und ihnen helfen kann. Und wir haben drei Tage draußen verbracht. Ich schätze alles, was ich habe und bekomme, jetzt viel mehr!“, ist David (14) begeistert.

Und Clemens (14) freut sich über das Abenteuer: „Am besten war für mich der Survivaltrip. Ich mache das sehr gerne: in der Natur mein eigenes Essen kochen, draußen sein, Feuer machen, das ist einfach genial. Ich liebe diese Abenteuer.

 

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Begeisterung für Jesus wecken

13 Jungen trafen sich im Oktober zum „NET-Challenge-Narnia-Camp“ des Regnum Christi in Neukirchen-Seelenscheid.

 

Vier ältere Jungen aus dem ECYD-Team in Düsseldorf haben dieses NET-Camp für die Jüngeren vorbereitet. Den Tagesplan, die Teamaufgaben, den Escape-Room, die Spielideen, den Spieleabend und vieles mehr haben sie selbst erarbeitet. Bei den regelmäßigen Treffen mit ihnen konnte ich sie bei diesem Projekt begleiten und anleiten. Es ist eine Freude, dass sie ihre Talente auf diese Weise einbringen!“, erzählt P. Raphael Ballestrem LC (Leiter des Camps).

Die Chroniken von Narnia als christliche Allegorie

„Zuerst haben die Teilnehmer die Geschichte von Narnia anhand von dem Teil ‚Der König von Narnia‘ kennengelernt: Die Jungen sahen einige Filmausschnitte, lasen einige Szenen vor und erzählten die Handlungen“, schildert P. Raphael. „Anhand der Tugenden und des Lebens von Aslan erfuhren sie die Ähnlichkeiten mit Jesus: Aslan möchte, dass Narnia von der Kälte befreit wird, die durch die Weiße Hexe Jadis gekommen ist. Auf ähnliche Weise möchte Jesus, dass wir ein erfülltes Leben haben. Er sorgt für uns in so vielen kleinen und großen Dingen. So wie Aslan die Strafe für die Fehler Edmunds auf sich genommen hat, so hat Jesus die Strafe für unsere Sünden auf sich genommen. Aslan ist wieder zum Leben erweckt, genauso ist Jesus von den Toten auferstanden und möchte, dass auch wir nach unserem Tod wieder auferstehen“, führte er weiter aus.

Wie funktioniert Versuchung?

Auch da gibt es Parallelen zu Jesus: Jadis lockt Edmund mit Türkischem Honig an und verspricht ihm, ihn zum König zu machen, wenn er ihr seine Geschwister bringt. Er verrät seine Geschwister, wird dann aber gefangen genommen. Dann erkennt er seinen Fehler. „In der Versuchung werden wir durch irgendetwas angezogen, das aber eine Handlung fordert, die nicht gut ist. Daran erkennen wir unseren Fehler und bereuen ihn“, erklärte Br. Jonathan Fuhr LC den Teilnehmern.

Gemeinsam stark sein

„So wie Peter, Edmund, Susan und Lucy als Team zusammenhalten, so müssen wir das auch“, motivierte Br. Jonathan die Jungen. Genug Übung dafür gab es bei der Team-Challenge (ein Lager für das Team im Wald bauen, Bowling und Escape-Room). Außerdem war noch genug Zeit für Spiele im Freien, unter anderem eine Pedal-GoKart-Tour in einem Wald bei Köln.

Gemeinsames Gebet, heilige Messe und die Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, rundeten das Wochenende ab.

Die Aufgaben für unser Team haben Spaß gemacht“

„Die Geschichte von Narnia hat mir sehr gut gefallen. Der Löwe Aslan hat den Kindern immer geholfen. Er ist wie Jesus. Den können wir nicht immer sehen, aber er hilft uns genauso, erzählt der neunjährige Felix nach dem Camp.

Samuel, auch neun Jahre alt, freute sich über die Teamaufgaben: „Es war sehr cool, dass wir so viel draußen sein konnten. Die Aufgaben für unser Team haben mir Spaß gemacht. Es war schwer, wenn jemand aus dem Team nicht gut mitgemacht hat. Zum Glück hatten wir beim Lagerbau im Wald einen Betreuer, der uns geholfen hat.“

David, einem jungen Betreuer, hat die Vorbereitung richtig Spaß gemacht: Mein Wunsch war es, die Teilnehmer glücklich zu machen. Ich wollte einfach sehr aufmerksam sein, damit sich keiner langweilt und wir immer etwas Lustiges spielen können. Die Vorbereitung des Escape-Rooms hat mir richtig Spaß gemacht. Da konnte ich einfach mal kreativ sein. Und es hat den Jungen geholfen, als Team zusammenzuwachsen. Ich musste sie dabei immer wieder motivieren, aber es hat sehr gut funktioniert.“

 

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SMART auch ganz ohne WLAN!

25 Jungs zwischen 15 und 18 Jahren machten beim Extreme-Camp des ECyD in Eberstalzell (Oberösterreich) so manch neue Erfahrungen

 

Weit weg vom nächsten Dorf, hoch oben auf dem Hochkogel, sitzen ein paar Jungs vor einer Berghütte und blicken in den klaren Nachthimmel. Sie machen in der Abgeschiedenheit eine völlig neue Erfahrung: Unglaublich, welch prachtvolles Sternenmeer von hier aus zu sehen ist, zum Greifen nahe scheint. Kein Geräusch, kein künstliches Licht, kein Smartphone, nur Natur pur. Morgen wollen sie auf den Gipfel gehen, der sich in der Dunkelheit nur schemenhaft abzeichnet.

Leadership auch ganz praktisch

Das fünftägige „Extreme Camp“ unter der Leitung von Pater Raphael Ballestrem LC bietet ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten und geistlichen Inputs, aber auch praktisches Handwerkszeug zum Thema „Entfaltung von Leadership“. Bei einer theoretischen Einheit erfahren die Teilnehmer von Betreuer Fabian Lorey und Br. Michael Hemm LC, warum Ziele im Leben wichtig sind und wie man diese setzt. Dabei greifen sie auch auf einen gewissen Arnold Schwarzenegger zurück, konkret lernen sie dessen sogenannte SMART-Methode kennen: Ein Ziel muss Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert sein (siehe Wikipedia). Bei einer Übung formulieren dann die Jungs ihre Ziele für das kommende Jahr. „Dieser Input über die Zielstrebigkeit mit der Motivation von Arnold Schwarzenegger war für mich sehr hilfreich. Er spricht in einem nicht-christlichen Kontext. Aber die Wichtigkeit der Zielstrebigkeit gilt ja genauso für uns Christen, ist Joel (18) überzeugt. Bei einem weiteren Impuls hört die Gruppe, wie bereichernd es sein kann, seine Zeit und Talente für andere einzusetzen. Das Zeugnis von Betreuer Michael Lorey, der von seinem Jahr als Coworker in den USA erzählt, beeindruckt.

Action pur und Momente der Einkehr

Ein Highlight des Camps ist die zweitägige Bergwanderung mit Hüttenübernachtung und Bergmesse. „Am besten hat mir die Bergwanderung gefallen. Die Stille der Natur und den schönen Abend auf der Hütte genießen zu können, ohne WLAN, war richtig gut“, reflektiert Quirin (16). Neben der Bergwanderung bleiben der Besuch einer Eishöhle, eine Mountainbike-Tour am Hallstätter See, Reifen- und Wakeboardfahren am Traunsee, Turmspringen und vieles noch lange in Erinnerung. Auch das geistliche Programm mit täglicher Messe, Morgengebet, Anbetungsabend mit Beichtgelegenheit und Nachtanbetung hinterlassen bleibende Eindrücke: „Beim Anbetungsabend war es für mich sehr bewegend, als wir persönliche Fürbitten formuliert haben und wir somit die Anliegen eines jeden einzelnen vor Gott gebracht haben“, schildert Markus (16).

Eine Gemeinschaft, die trägt

Ein Mehrwert des Camps ist für Markus neben all den Aktivitäten auch die Begegnung: „Die Gemeinschaft in diesen Tagen war richtig gut. Jeder ist mit jedem, unabhängig vom Alter, gut ausgekommen. Ich habe mich echt gefreut, viele Freunde wiederzusehen und neue Freundschaften zu schließen. Außerdem hatten wir zwischendurch immer wieder richtig gute Gespräche.“ Auch Joel (18) freut sich: „Als ich ankam, kannte ich fast niemanden von den anderen Teilnehmern. Durch den Austausch und das gute Miteinander habe ich alle Namen gelernt und weiß auch von jedem etwas Persönliches.“

Was bleibt?

Das Camp hat mich motiviert, weiter regelmäßig zu beten. Das ist einfach notwendig, wenn die Freundschaft mit Jesus wachsen soll“, ist Quirin überzeugt. Markus nimmt aus dem Camp vor allem zweierlei mit: „Ich bin jetzt motiviert, mir konkrete Ziele für mein nächstes Jahr zu setzen. Und außerdem habe ich erfahren, wie erfüllend es ist, wenn man mehr auf die anderen als auf sich selber fokussiert ist.“

Samuel Jeschke

 

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Offenherzige und fröhliche Apostel

17 Jungen nahmen am „Mission is possible“-Camp des ECYD im ApostelHaus des Regnum Christi in Ratingen teil.

 

„Alles an Christus erinnert uns daran, dass ihm die Welt, in der wir leben, und ihre Erlösungsbedürftigkeit nicht fremd sind; er ruft uns auch dazu auf, dass wir uns als aktiver Teil dieser Sendung fühlen: »Geht also an die Kreuzungen der Straßen und ladet alle, die ihr trefft, […] ein! (Mt 22,9)“, sagt uns Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Weltmissionssonntag 2021. Die Mission zu leben bedeute, sich darauf einzulassen, die gleiche Gesinnung wie Christus Jesus zu pflegen und mit ihm zu glauben, dass der Mensch neben mir auch mein Bruder oder meine Schwester ist.

 

Doch wie geht Mission?

„Wir versuchen den Jugendlichen mit auf den Weg zu geben, dass sie zum Aposteldasein berufen sind. Daher zeigen wir ihnen, wie sie ein regelmäßiges Gebetsleben in ihrem Alltag unterbringen, laden interessante Persönlichkeiten ein, Zeugnis über ihre Berufung zu geben und bringen ihnen die aktive Nächstenliebe nahe. Impulse und Katechesen dürfen da natürlich auch nicht fehlen“, erzählte P. Raphael Ballestrem LC, der das „Mission is possible“-Camp des ECYD im ApostelHaus Ratingen leitete.

 

Jesus statt Fußball

Das Leben von Fußballprofi Patrick Kaesberg war beim SV Darmstadt 98 eigentlich klar vorgezeichnet: Geld, Karriere, Macht, je mehr desto besser. „Ich habe aber bald gespürt, dass es nicht das ist was einen glücklich macht“, erzählte er den Jungen bei seinem Besuch in Ratingen. Er spürte, dass er Priester werden sollte, dennoch dauerte es drei Jahre bis er dem Ruf folgte. „Es war so als ob jemand an meine Türe klopft und du weißt es ist der Herr, es ist Christus. Und du antwortest: Klopf mal woanders, es gibt noch andere“, gab er den Jungen Zeugnis. Aber Christus blieb hartnäckig und so wurde Patrick Kaesberg 2019 zum Priester geweiht.

Zur besonderen Freude der Teilnehmer gab er nicht nur Zeugnis über seine Berufung, sondern legte auch noch mit den Jungen eine Trainingseinheit auf dem Fußballfeld hin.

„Beim Thema Zeugnis informierten sich die Burschen auch über verschiedene weitere Persönlichkeiten. In Teams aufgeteilt stellten sie in jeweils fünf Minuten das Leben und Wirken von Don Bosco, Maximilian Kolbe und Mutter Theresa vor“, erzählte P. Raphael.

 

„Ich freu mich auf den Himmel“

Neben den Heiligen wählten die Jungen eine beeindruckende Persönlichkeit der Gegenwart: Philipp Mickenbecker, YouTube-Creator und „The Real Life Guy“, der diesen Juni an den Folgen seiner Krebserkrankung verstorben war. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Johannes startete er den YouTube Kanal „The Real Life Guys“, der mittlerweile über 1,4 Millionen Abonnenten aus aller Welt zählt. In ihren Videos motivieren sie junge Leute, in die Natur zu gehen und Abenteuer zu erleben.

Philipp und seine Geschwister waren zwar christlich aufgewachsen, doch erst durch seine Diagnose und Krankheit fand er selbst zu Gott und legte Zeugnis von seinem Glauben ab. Mit seiner Aussage: „Gott nimmt Schweres nicht weg, sondern trägt uns durch“, motivierte er viele Menschen ihr Schicksal anzunehmen.

 

Der Blick auf den Nächsten

„Zunächst hatten wir eine Aktion der Nächstenliebe geplant – Altglas einsammeln und für die Leute zum Container bringen – haben es aber wegen Bedenken bezüglich Corona fallen gelassen“, erzählte P. Raphael. Stattdessen hätten sie mit den Jungs eine Runde gemacht, in der sie die guten Eigenschaften der anderen lobten. „Das war unglaublich erbaulich, denn die Jungs haben ihren Blick für das Gute in den anderen geschult.

Während der Impulse ging P. Raphael mit den Jungen noch mal besonders auf die Themen Gebet für andere ein. „Zeigt euren Mitmenschen, dass alle glücklich sein wollen, dass die weltlichen Dinge unser Herz nicht füllen und dass nur Gott uns wirklich glücklich macht. Viele Menschen wissen nicht, dass Jesus auf unsere Hilfe hofft,“ ermunterte er sie.

 

Kein Camp ohne Action!

Neben dem Fußballtraining mit Vikar Patrick besuchten die Jungen den Aquapark „Blaue Lagune“, fuhren mit Kanus auf der Ruhr von Essen-Werden bis Kettwig und hatten Zeit für Outdoorgames und Sport im Freien. Jugendliche des Regnum Christi organisierten für die Teilnehmer einen „Casino Abend“. Außerdem galt es einen Kriminalfall zu lösen: „Die Jungs mussten bei einem Rechtsanwalt die Akte des „Verbrechers“ abholen. Unterwegs trafen sie einen Wachtmeister, der ihnen das Hotel verriet, in dem der „Verbrecher“ zu finden war. Dort haben sie dann von einem Detektiv einen USB-Stick mit geheimen Dokumenten erhalten, und so weiter“, erzählte P. Raphael.

Eine weitere Aufgabe gab es für die Jungen: Sie sollten durch Ratingen zu gehen und Gebetsanliegen sammeln. Während der abendlichen Anbetungsstunde haben sie dann für diese gebetet. „Natürlich haben viele Leute nicht mitgemacht, aber viele waren sehr dankbar, dass sie ihre Anliegen loswerden konnten, das hat die Jungs überrascht!“, zeigte P. Raphael sich erfreut.

 

Nur im Team sind wir stark

Der Aquapark war genial, weil man da viel zusammen spielen und toben konnte. Das war quasi ein riesiger Abenteuerspielplatz. Ich habe im Camp gelernt, wie ich anderen helfen kann. Ich will jetzt öfter für andere beten und ein gutes Vorbild sein, zum Beispiel indem ich freiwillig zuhause in der Küche helfe“, ist Clemens (14 Jahre) motiviert.

Samuel (11 Jahre) hat erfahren, wie wichtig Nächstenliebe ist: „Das Fußballtraining mit einem ehemaligen Profi war ein tolles Erlebnis. Da habe ich nochmal gelernt, dass Zusammenspiel sehr wichtig ist. Beim Stadtkrimispiel habe ich gelernt, dass es manchmal Hindernisse im Leben gibt und nicht immer alles leicht ist, aber dass es sich lohnt, bis zum Ende durchzuhalten. Außerdem habe ich auf diesem Camp gespürt, wie wichtig die Nächstenliebe ist. Zuhause möchte ich mehr mit meinen Geschwistern spielen.“

Jan-Niklas (12 Jahre) möchte zu Hause öfter beten: „Das Stadtkrimispiel war genial. Das hat auch die Gemeinschaft gestärkt. Auch der Besuch vom Patrick war gut. Da habe ich gelernt, wie ein Team sehr stark sein kann, wenn es zusammenhält. Im Camp habe ich außerdem verstanden, dass Gott einen Plan für uns hat und dass es ein großes Abenteuer ist, diesen zu entdecken. Zuhause will ich mehr beten, weil Jesus mir dort Kraft gibt. Das habe ich in diesen Tagen öfter gemerkt.“

 

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Vertrauen auf Jesus

14 Jungen im Alter von 8 bis 11 Jahren nahmen am NET-Pauluscamp des Regnum Christi in der Eifel teil.

 

„Der heilige Paulus hätte sich eigentlich ein schönes Leben machen können, irgendwo in einer Hängematte. Aber er ist Jesus begegnet und das hat sein Leben geändert: ab dem Zeitpunkt war nichts mehr wie zuvor. Er ging los, um vielen Menschen von Jesus und seiner Freundschaft mit ihm zu erzählen. Er reiste unermüdlich und brachte die frohe Botschaft zu vielen Menschen, daher auch die Bezeichnung ‚Völkerapostel`, erzählte P. Raphael Ballestrem LC den Teilnehmern am Beginn des NET-Camps. 14 Jungen waren Ende Juli zum Camp in die Eifel gekommen. „Das hat Paulus einige aufregende Abenteuer beschert, die manchmal sogar recht gefährlich waren“.

 

Abenteuer wie Paulus erleben

Die Abenteuer galt es beim Geländespiel nachzuspüren: Entsprechend der zweiten Missionsreise des hl. Paulus mussten die Teilnehmer, in Teams aufgeteilt, verschiedene Stationen aufsuchen und Aufgaben erfüllen: Zelte bauen, so wie Paulus es getan hat; Speerwerfen, denn so hat er sich gegen Angriffe verteidigt; einen Hindernisparcour auf Zeit durchlaufen, denn der hl. Paulus hatte oft Eile.

Aber auch die Annehmlichkeiten der heutigen Zeit kamen nicht zu kurz: So sorgten die Campleiter P. Raphael Ballestrem LC, Br. Michael Hemm LC und Br. Nils Schäfer LC für leckeres Eis und organisierten Fußballspiele, eine Bootsfahrt über das Gemündener Maar, Quizrunden über den heiligen Paulus sowie Brett- und Kartenspiele. Die heiligen Messen, das Gebet, aber auch das Sakrament der Versöhnung sorgten für einen ruhigen Ausgleich zu den vielen Abenteuern. Alle heiligen Messen feierten die Jungs gemeinsam mit den Mädchen vom benachbarten NET-Reitcamp.

 

Weil er auf Jesus vertraut hat

Thaddäus (10): „Das Tretbootfahren hat viel Spaß gemacht. Da konnten wir in den See springen und richtig viel erleben. Von Paulus hat mich begeistert, dass er gefährliche Reisen gemacht hat und dabei immer auf Jesus vertraut hat.

Konrad (9): „Ich fand das Camp super. Die Gruppe war sehr gut und wir haben viel gelacht. An Paulus hat mich beeindruckt, dass er ja mittendrin die Seiten gewechselt hat. Es ist viel schöner, wenn wir mit Christus sind und nicht gegen ihn.

Josef (9): „Mir hat das Tretbootfahren sehr gut gefallen. Da konnten wir ins Wasser springen und toben. Die anderen Kinder waren auch sehr nett und wir hatten keinen Grund zum Streiten. Die drei Reisen von Paulus sind sehr spannend. Selbst beim Schiffbruch war er sehr mutig und hat sein Ziel nicht aus den Augen verloren.

 

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Wage das Große!

19 Teenager nahmen am „Extreme-Camp“ des Regnum Christi in Eberstalzell teil

Vom 3. bis 10. August 2020 fand in Eberstalzell das „Extreme-Camp“ für Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren statt. Unter der geistlichen Begleitung von P. Raphael Ballestrem LC und sechs erfahrenen Betreuern verbrachten die Teenager großartige Ferientage in Oberösterreich, unweit des Attersees und Traunsees am Rand der Alpen.

Wenn Jugendliche davon sprechen, „Großes“ vor zu haben, dann sprechen sie meist vom „Extremen“. Mit anderen Worten: Wo liegen die eigenen Grenzen? Wie gelangt man zum Äußersten (lat. extremus)? Wie fühlt sich das an? Oder auch: Kann ich Grenzen verschieben?

Das „Extreme-Camp“ des ECYD bot den Teilnehmern auch in diesem Jahr die Möglichkeit, „Extremes“ zu erleben: Kann ich zwei Tage nur mit Gott im Schweigen (Kurz-Exerzitien) verbringen? Sind steile Wände und Wasserfälle beim „Canyoning“ überwindbar?

Auf dem Programm standen deshalb zwei Tage geistliche Exerzitien in der Tradition des hl. Ignatius von Loyola (1491-1556). P. Alejandro Espejo LC brachte die Jugendlichen auf eine der Kernfragen dieser Gebets- und Meditationsform: die persönliche Entscheidung für Christus. In der Stille und im persönlichen Gebet konnten die Teilnehmer dieser Frage in Ruhe nachgehen.

Der Ort Eberstalzell und Umland boten optimale Voraussetzungen für ein erlebnisreiches und sportlich-aktives Camp. Für die meisten war es eine „extrem“ neue Erfahrung, sich beim „Canyoning“, nur an einem Seil gesichert, mit Schutzhelm und Neoprenanzug, steilste Wände in einem Gebirgsfluss abzuseilen. Mutige Sprünge in die Tiefe und das Vertrauen in erfahrene Seilführer kosteten einige Überwindung.

Dagegen machte das „Ringo fahren“, das „Rodeo“ des Wassersports – von einem Motorboot gezogen und mit einer Schwimmweste ausgestattet, rasen bis zu fünf Personen, ca. 30 km/h schnell über einen See –, den Jungen einfach nur eine riesen Freude. Ausflüge und Wanderungen in die Berge rundeten den aktiven Teil des Programms ab.

Anspruchsvoll waren auch die Themen, mit denen sich die Jugendlichen während des Camps auseinandersetzten: Freiheit und Verantwortung. Darüber sprach P. Raphael Ballestrem LC mit den Teilnehmern. Mit 14 und 15 Jahren erfahren viele Teenager das erste Mal bewusst, was beides bedeutet. Gerade in diesem Alter suchen Kinder ihre Freiheit. Doch bedeutet das einfach nur „tun und lassen können, was ich will“?

„Freiheit hat immer etwas mit Entscheidung zu tun“, erklärte P. Raphael. Entscheidungen erfordern Wissen und Bewusstsein. Entscheidungen treffen wir mit unserem Willen. Eigentlich wollen wir immer für uns das Gute und das Schöne. Dabei hilft uns das eigene Gewissen, ein „Ort“ ganz in unserem Inneren, an dem Gott ganz leise aber immer zu uns spricht. Je mehr du das Gute tust, um so freier bist du“, hielt der Seelsorger fest.  Jede Entscheidung, die du in deiner Freiheit triffst, hat auch Konsequenzen, für die du verantwortlich bist! Das gilt für schlechte Entscheidungen, aber auch für die guten: Wenn ich mich entscheide, jeden Tag Klavier zu üben, werde ich unweigerlich besser. Wenn ich mich entscheide, jeden Tag zu beten, werde ich unweigerlich Gott besser kennenlernen.“

 Was Gutes erkennen und wollen in der Praxis mit Überzeugungen zu tun habe, darüber sprach P. Alejandro zu den Jugendlichen: „Überzeugungen sind Prinzipien und Ideen, die ich mir zu Eigen mache und die mein Handeln leiten. Wir brauchen gute Überzeugungen! Die helfen uns, unsere Freiheit gut zu nutzen.“

Aber was ist eigentlich gut? Und wie unterscheide ich Gut und Böse? „Das Gewissen hilft uns dabei, genau das herauszufinden“, ist Michael Lorey, einer der Jugend-Betreuer, überzeugt. „Höre auf dein Gewissen!“, gab er den Jungen mit, „Gott leitet dich durch das Gewissen. Und forme dein Gewissen: die großen Fehler, die wir begehen, sind meist durch viele kleine Fehler vorbereitet. Und das gute Große wiederum ist durch viel Gutes im Kleinen vorbereitet. Suche dir deshalb jeden Tag eine Zeit, in der du innehältst und dein Gewissen erforschst und prüfst.“

Aus Freiheit und in Freiheit können wir uns Ziele im Leben stecken. „Nutzen wir unsere Freiheit!“, motivierte Stephan Beier die Teilnehmer. „Träum groß! Frag Gott, was er für Ziele für dein Leben hat! Hol in den verschiedenen Bereichen das Beste aus dir heraus. In deinen Beziehungen und Freundschaften: Lerne, den anderen zu dienen und für sie da zu sein!“

Die tägliche hl. Messe, mit gestaltet von den Jugendlichen, Gruppenarbeit und viel Zeit für Gespräche und Freundschaften rundeten das Programm des „Extreme-Camps“ ab.

Was war für dich „extrem“?

„Ein Highlight in diesen Tagen waren für mich die Kurzexerzitien. Das war eine sehr besondere Erfahrung. Die Stille hat mir beim Beten sehr geholfen. Besonders hat mir auch die Kreuzwegandacht gefallen, da konnte ich einfach die Passion Jesu noch tiefer miterleben! Auch die Vorträge nach den Exerzitien waren sehr hilfreich, da die Inhalte in meinem Alltag einfach eine große Rolle spielen. Ich muss jetzt immer wieder Entscheidungen treffen. Da kommen bei mir öfters mal Fragen auf. In den Vorträgen habe ich viele Antworten bekommen. Zu verstehen, wie eine gute Entscheidung zustande kommt, hat mir sehr geholfen. Wenn ich wieder zu Hause bin, will ich regelmäßiger das Evangelium betrachten. Ich habe gemerkt, wie spannend es ist, in der Bibel zu lesen und wie wichtig es ist, mit Gott zu sprechen.“ (Gereon, 16, aus Leipzig)

„Das Reifenfahren war richtig gut. Da geht es sehr schnell. Und vor allem ist man da mit seinen Freunden zusammen. Auch das Turmspringen war genial. Einige aus der Gruppe haben echt coole Sprünge gemacht. Es war super, hier in der Gemeinschaft zu sein. Das war eine gute Entscheidung und besser, als zu Hause zu bleiben.“ (Josef, 14, aus Bayern)

Die Gemeinschaft war genial. Keiner wurde ausgeschlossen und alle wurden gut einbezogen. Es gab gute Gespräche, auch über den Glauben, nicht nur über Fußball und Autos. Im Glauben sind wir gewachsen. Die Exerzitien habe ich wirklich als eine Hilfe empfunden, um näher zu Jesus zu kommen. Wir konnten im Camp spontan mit anderen zusammen beten. Das war cool. Wo kann man das sonst schon machen? Die Themen der Vorträge haben mich sehr interessiert. Das ist einfach für meinen Alltag relevant. Denn ich merke, wie jede Entscheidung, die ich treffe, Folgen hat. Zu Hause will ich nach dem Camp ein bisschen regelmäßiger beten, die Stille suchen und in der Bibel lesen. Wir haben gelernt, wie man eine Evangeliums-Betrachtung macht. Das will ich zu Hause weiter üben!“ (Markus, 15, aus Bayern)

„Das Beste für mich war das Canyoning. Da musste man als Team zusammenarbeiten und sich gegenseitig absichern. Auch die Bergtour habe ich genossen, weil wir unterwegs viel reden konnten. So eine Gemeinschaft ist echt ein Geschenk. Und das Turmspringen war einfach mal was Neues für mich. Das habe ich vorher nicht gemacht. Echt cool, wenn man etwas Neues lernt. Zu Hause möchte ich mein Abendgebet besser machen und auch mein Gewissen immer mal wieder erforschen, um zu sehen, was ich besser machen kann.“ (Emanuel, 14, aus NRW)

„Ich leite dieses Camp mit, denn ich bin überzeugt, dass das ECYD eine Hilfe für die Jungs ist, den Glauben zu stärken und gute Freunde zu sein. Das ist meine Erfahrung. Und das will ich gerne weitergeben. Die Gemeinschaft in diesem Camp war sehr gut. Einer hat auf den anderen geschaut. Und warum gerade ein EXTREME-Camp? Wir sollten im Leben unsere Komfortzone verlassen. In allen Bereichen. Sport ist ein guter Weg, um seine Persönlichkeit zu formen und das zu üben. Deswegen haben wir das EXTREME-Camp veranstaltet. Es ist wichtig, mal an seine Grenzen zu gehen, das bildet den Charakter und zeigt sich dann auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel in der Nächstenliebe oder im Gebet.“ (Michael Lorey, 23, aus Franken)

 

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Die Herausforderung als Chance sehen – Kinder- und Jugendpastoral in Ausnahmezeiten

Seit Wochen legt die Corona-Pandemie das öffentliche Leben zum größten Teil lahm. Auch die Kinder- und Jugendarbeit des ECYD ist davon betroffen. Bernadette Ballestrem, Teil der Leitung von ECYD-Deutschland, erzählt, welche Auswirkung das auf die Aktivitäten im ECYD hat.

Wie habt Ihr im ECYD-Leitungsteam die letzten Wochen verbracht?

Ehrlich gesagt: Zuerst haben wir die Ruhe genossen, Sachen aufgeräumt, die schon länger liegen geblieben sind, und die kommenden Camps zu Ende vorbereitet. In der Karwoche war eigentlich eine Romreise geplant und danach ein Ostercamp. Leider musste beides ausfallen.

Gibt es trotz Corona weiterhin Angebote für Mädchen und Jungen im ECYD?

Seit dem Beginn von Corona haben wir eine WhatsApp-Gruppe („Take advantage“), die den Jugendlichen helfen soll, diese Zeit gut zu überstehen, sie vielleicht sogar dazu zu nutzen, um geistig zu wachsen.

Was postet Ihr in der Gruppe?

Es gibt jeden Tag einen Impuls zum Tagesevangelium. Außerdem teilen wir ab und zu Videos, die den Kindern helfen sollen, z.B. „Wie kann ich in diesen Tagen mein Gebet aufpäppeln?“. Zwischendurch machen wir auch spontane Spiele. Ein anderes Mal haben die Teilnehmer der Gruppe den Auftrag bekommen, sich etwas Kreatives auszudenken und es per Video zu teilen.

Und was kam raus?

Es waren tolle Ideen dabei. Katharina und Marcella haben zum Beispiel das Lied „Flieg mit mir um die Welt“ umgedichtet mit Corona und Klopapier. Andere haben eine Tischtennisplatte selbst gebaut.

Finden auch Online-Treffen statt?

Seit Ende der Osterferien haben wir wöchentlich zwischen 15 und 17 Uhr Online-Aktivitäten für die Jugendlichen. Bei den jüngeren Kindern beginnen wir immer mit einem Spiel. Dann gibt es eine kindgerechte Katechese und danach eine Aktivität oder ein Video, das wir uns gemeinsam anschauen. Das Treffen wird von unserer Coworkerin Patricia und unserer Postulantin Betty organisiert. Unsere Teamleiterinnen Raphaela und Becky machen einmal in der Woche ein Treffen für 11- bis 14-jährige Mädchen. Und für junge Frauen um die 15 Jahre findet dienstagsabends eine „ECYD-Night“ statt. Dabei kommen externe Referenten und sprechen über ein Thema. Organisiert wird es von unseren Teamleiterinnen Oni und Maria und unserer Coworkerin Johanna. Die Jugendlichen können dabei Fragen stellen. Einmal kam zum Beispiel ein junges Paar und hat über das Thema Beziehung gesprochen.

Gibt es auch Programm für Jungs?

Bruder Raphael, Bruder Silva und Bruder Peter haben zweimal in der Woche „Die gute Frage“ gemacht. Dabei wurde intensiv ein Thema des christlichen Glaubens behandelt, z. B. „Warum musste Jesus leiden?“, „Auferstehung und Himmel… wird das nicht ewig langweilig?“, usw. Die erste “Staffel” ist beendet, aktuell schauen die Brüder, ob und wie es weitergeht.

Was ist dein Eindruck: Wie geht es den Kindern und Jugendlichen?

Soweit ich es mitbekomme, geht es den meisten gut. Natürlich vermissen sie ihre Freunde, die Schule und den sozialen Alltag. Die Zeit kann aber auch die Beziehungen in Familien stärken, weil bei vielen mehr Ruhe in den Alltag eingekehrt ist. Was aber nicht heißt, dass alles leicht läuft. Einige rufen an und teilen mit, was ihnen auf dem Herzen liegt.

Wie sieht es aus mit den diesjährigen Sommercamps?

Wir bereiten sie vor und hoffen, dass sie stattfinden können. Wir müssen uns an die Richtlinien der verschiedenen Länder, Bundesländer und Bistümer halten. Aber wir möchten auch kreativ sein, um, falls nötig, Aktivitäten in kleineren Gruppen anbieten zu können. Soweit es uns möglich ist, möchten wir auf jeden Fall Programm für die Kinder und Jugendlichen im Sommer anbieten. Was aber nicht vergessen werden darf: Das ECYD-Leben besteht nicht nur aus Aktivitäten, sondern vor allem aus jungen Menschen, die mit Jesus im Herzen ihren Weg gehen.

Danke.

Das Interview führte Angela Kunze

ECYD-Angebote im Überblick

Für Jungs und Mädchen:
„Freunde von Jesus“ – WhatsApp Gruppe mit Br. Peter Hemm LC zum gemeinsamen Bibellesen mit Kahoot-Quiz.
„Gute Frage“ – WhatsApp Gruppe: zweimal wöchentlich ein Zoom-Treffen mit Br. Peter Hemm LC, Br. Raphael Böhm LC, Br. Jesús Silva LC (vorerst beendet).

Für Jungs:
Tägliches Morgen- und Abendgebet mit geleiteter Meditation: WhatsApp Gruppe zu Zoom-Treffen mit P. Leonhard
8.30 Uhr, Frühaufsteher-Morningprayer
9.30 Uhr, Langschläfer-Morningprayer
20.30 Uhr, Abendgebet

Für Mädchen:
WhatsApp-Gruppe TAKE ADVANTAGE: Hilfen zum Gebet und Kommentare zum Tagesevangelium; Ideen, wie man die Quarantäne gut nutzen kann, Motivation, Zeugnis Videos.
Für Mädchen von 11-14 Jahren: ECYD AT HOME WhatsApp-Gruppe für wöchentliches ZOOM-Treffen mit Bernadette Ballestrem (gottgeweihte Frau im Regnum Christi).
Für Mädchen von 15-17 Jahren: ECYD-Night WhatsApp-Gruppe für wöchentliches ZOOM-Treffen mit Bernadette Ballestrem.