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GetStrong Looking good

„Looking Good und GetStrong United“: Eine von Jesus begeisterte Generation!

Ungefähr 600 Kilometer musste Miriam Baumeister fahren, um von Köln nach Mühldorf am Inn zum Jugendtreffen „Looking Good und GetStrong United“ zu kommen – und das nach einer Nachtschicht im Hebammendienst. Klingt verrückt? Ist es auch. Doch die 24jährige, die sich regelmäßig im ECYD und Regnum Christi engagiert, ließ sich das nicht nehmen.

Wie bist du auf die Idee gekommen, zum United zu fahren?

Ein Teamleiter von „GetStrong“, den ich beim ECYD-Teamleiterwochenende kennenglernt habe, hat mich auf der Youmove eingeladen. Ich bin auf vielen ECYD-Camps gewesen, aber kenne „Looking Good“ und „GetStrong“ nicht so gut. Daher war ich gespannt darauf, neue Leute kennenzulernen und die eine oder andere Idee mit nach Hause zu nehmen.

Und dann bist Du losgefahren…

Genau, ich bin nach dem Nachtdienst zusammen mit einer anderen Teilnehmerin aus NRW losgefahren. Abends haben wir das Konzert von den O´Bros besucht. Es war schön zu sehen, wie die Mädels und Jungs zu der Musik abgegangen sind, für sie war es echt ein Highlight.

Und was war dein persönliches Highlight?

Worüber ich mich immer sehr freue ist, wenn es auf Veranstaltungen Anbetung gibt. Mein persönliches Highlight war der Abend der Barmherzigkeit am Samstag: Es waren so viele Leute in dem Raum, aber gefühlt waren nur Jesus und ich alleine dort. Es gab „pray stations“, wo man für sich beten lassen konnte und die Musik hat mich sehr berührt.

Was hast Du noch erlebt?

Am Samstag gab es für die jüngeren Teilnehmer ein Sportturnier und die älteren sind in Kleingruppen auf Mission gegangen. Eine Gruppe war in der Kirche und hat für die Mission gebetet, eine hat Gebetsanliegen gesammelt und sie ans Kreuz geheftet. Am Abend der Barmherzigkeit haben wir für diese Anliegen gebetet. Wieder andere haben einfach so Rosen und Eiskugeln verschenkt, usw.

In welcher Gruppe warst Du?

Ich war in der Gebetsgruppe, weil ich denke, dass das Gebet echt wichtig ist und ich da viel bewegen kann. Im Endeffekt ist nicht entscheidend, was wir tun, sondern was Jesus tut. Mein Talent liegt nicht unbedingt darin, Leute anzusprechen, aber Menschen im Gebet zu unterstützen, bereitet mir viel Freude.

Und am Nachmittag?

Nach dem Mittagessen gab es einen Impuls von Gottfried Schwarzenberger (alias „Goofy“) aus der Home Mission Base zum Thema Talente entfalten – Apostel sein. Außerdem hatte das Team 15 Workshops vorbereitet, die einem konkret im Leben helfen sollen, z. B. wie kann ich meine Lebens-Story gut auf Instagram teilen, es gab eine Fragerunde, einen Workshop zum Thema Ausstrahlung, etc. Ich fand es sehr gut, dass für jeden etwas dabei war. So hat man sich nicht fehl am Platz gefühlt.

Am Sonntag wart ihr in der Gemeinde, oder?

Ja, wir haben die Gemeindemesse mitgestaltet. Hinterher sind Leute zu uns gekommen und haben ihre Freude und Dankbarkeit ausgedrückt. Sie hätten noch nie so viele junge Leute in der Kirche gesehen.

Was ist dein Fazit?

Am Anfang dachte ich: Es wird super anstrengend, weil die Fahrt so lange ist. Aber es hat sich echt gelohnt. Für mich als ehemalige Coworkerin ist es total rührend zu sehen, dass die jüngere Generation so begeistert für Jesus ist. Das hat mich in dem, was ich tue, bestärkt und mir gezeigt, dass ich am richtigen Ort bin.

Danke.

Das Interview führte Angela Kunze.

 

Das sagen weitere Teilnehmer:

Jesus  im Lobpreis und vor allem in den hl. Messen zu begegnen, darauf habe ich mich sehr gefreut. Und zu sehen, dass so viele Jugendliche beim Barmherzigkeitsabend ihr Leben ganz Jesus übergeben hat mich sehr berührt. (Andreas, 18)

Es hat mich überrascht, dass bei der Aktion mit den Gebetsanliegen viel mehr Menschen mitgemacht haben als erwartet. Es war echt schön zu sehen, wie sich die Menschen geöffnet haben. Besonders bereichernd war für mich der Vortag am Samstag: Die Aussage, dass man nicht perfekt sein muss, um Zeugnis zu geben und Licht zu sein. Goofy hat zugegeben, dass er selbst Makel hat, und sich trotzdem nach vorne gestellt. Das hat mich beeindruckt. (Mattia, 18)

 

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